„Dominik Kubalík und drei Pils!“

Rund zwei hundert Fans haben sich zusammen mit der höchst motivierten Gruppe aus Kloten und 30 Fans aus Pilsen dazu entschieden, das zweite Spiel im Rahmen des Mercedes Benz Cup anzuschauen und währenddessen den morgigen Gegner der Ice Tigers zu analysieren.

Die Dominik Kubalík – Show (1. Drittel) 

Bevor das Spiel im Fokus steht, muss Ich vor den Fans aus der Schweiz den Hut ziehen. Unfassbar, wie konstant die aus rund fünfzig Mann bestehende Gruppe hinter der Mannschaft stand und von sich publik gemacht hat. Selbst nach dem die New York Rangers nach 8 Spielminuten mit 0:3 zurücklagen, ermüdete exakt keiner. Bemerkenswert ist, dass die ersten beiden Tore der Partie Dominik Kubalík erzielte, ein Spieler, der zu dem Zeitpunkt sein erstes Drittel nach einer längeren Verletzungsphase bestritt. Das dritte Tor fügte, der in Pilsen geborene, Lukáš Pulpán bei. Bevor das Spiel endgültig in einseitige Bedingungen abschweifen konnte, konnten die schweizer‘ Rangers zum zweiten Mal im Laufe des Turniers eine doppelte Überzahlsituation austesten, die sie auf Grund der nahezu perfekten Abwehrarbeit der Pilsener nicht ausnutzen konnten. Interessant war auch die aufmerksame Art von David Stach, der zwei Mal zum Torerfolg beitragen konnte.

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Neben fünfzig Fans aus der Schweiz haben auch ein paar Pilsen Fans ihren Weg nach Nürnberg gefunden (Foto: Birgit Eiblmaier)

Kloten? (2. Drittel) 

Keine Kraft, keine Lust? Keine Power trifft es sicher vorzüglich. Das zweite Drittel war eine Kopie des ersten Drittel, mit dem Unterschied, dass dieses Mal Pilsen an der Reihe war und sich dem Trainieren der Überzahl widmete. Das sollte auch für Nürnberg interessant werden. Schlecht war das Power Play nicht, ungefährlich schon gleich gar nicht. Dennoch kassierten die Pilsener, nachdem sie bereits zwei Treffer landen konnten (ein Treffer davon in Überzahl), während des Überzahlspiels ein Tor. Unterzahl – Treffer für Kloten und damit ein neuer Grund für den Party – Pulk im Oberrang, eine Runde Bier auszugeben. Fünf zu Eins. Das war der Stand kurz vor Schluss des zweiten Drittels. Die letzten Minuten, die mit einem nicht erfolgreichem Breakaway endeten. Es sah so aus, als würde das zweite Drittel ohne neue Erkenntnis enden – doch dann, ergriff der Betreuer der Pilsener das Wort und sagte:

Betreuer des HC Škoda Pilsen: „Wie spielt Milan Jurcina? […] Ich kann mich noch an ihn erinnern, als er bei den HC Piráti Chomutov gespielt hat. Die Jungs in der Kabine reden schon über ihn und haben sichtlich Angst – oder Respekt. Man merkt, dass sie nicht mit ihm in Kontakt kommen möchten.

Na dann – nur zu, Milan!

Aber dieses Mal: Kloten! 

Das dritte Drittel, noch ohne den Angst und Schrecken von Milan Jurcina, startete relativ ruhig. Pilsen war sicher, Pilsen war beruhigt und Pilsen war zufrieden. Doch dann kam die 50. Minute, in der die Fans aus Kloten immer noch ununterbrochen sangen und mit der 50. Minute auch der „Anschlusstreffer“ zum 2:5. Es dauerte nicht lange, dann war auch schon der dritte Treffer im Tor von Alexandr Hylák, der bis dahin eine gute Performance abgeliefert hat. Es sollte noch ein Mal spannend werden, allerdings sammelte die Pilsener Mannschaft zum richtigen Zeitpunkt die nötige Konzentration zusammen und brachte das Spiel erfolgreich zum Schluss: 3:5 für den HC Škoda Plzeň.

Vor dem Ausblick auf das morgige Spiel noch eine kleine Bilderstrecke von Birgit Eiblmaier:

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Ausblicke – Hoffnung? 

Die Thomas Sabo Ice Tigers sollten sich warm anziehen, bevor es in das zweite Heimspiel der Vorbereitung geht. Sollten die Indianer aus Pilsen tatsächlich stärker sein, als die Rangers, wird die erbrachte Leistung im ersten Heimspiel sicher nicht reichen, um zufriedenstellende Gefühle bei Fans und Trainern zu entfachen. Interessant wird auch die morgige Zuschauerzahl, die sich sicher wieder bei 3500 einpendeln wird – möglicherweise die 4000 – Marke angreift. Das letzte Spiel vor der heißen Phase, das einen starken Gegner mit sich bringt. Wenn die Mannschaft alle Kraft aufbringt und konzentriert an die Sache geht, könnte das gut werden – könnte.

Eine Anmerkung kann Ich mir allerdings heute nicht verkneifen: Thomas Sabo. Ein Mann, ein Wort. Die Mannschaft kann von Glück sprechen, dass die Präsentation des neuen Teams so überragend besucht war. Sonst wären die Worte von Thomas Sabo sicher anders ausgefallen, auch wenn die Ansprache schon alles andere als mild war. Wer diese Standpauke vor den eigenen Fans verpasst hat, sollte auf den morgigen Artikel warten, der Klarheit bringen wird. 

Zum Schluss: Wenn Ich für morgen tippen müsste? 5:4 für die Heimmannschaft – muss ich aber zum Glück nicht.

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