„We are the heroes of our time“!

Träume sind schön, vor allem für Kinder. Deshalb ist es auch so schön zu sehen, dass ein Kind lächeln kann und voller Glück strahlt – nicht wahr? Ist es nicht wunderschön, ein Kind zu sehen, dass sich Träume erfüllt und mit den Vorbildern auf dem Eis stehen kann, welche es hat, während über fünftausend Zuschauer unermüdlich applaudieren? Dieser Sport ist noch so persönlich und emotional, dass es selbst den stärksten Vater neben der Bande umhaut, so etwas zu sehen. Emotional deshalb, weil er ohne Pause die Faszination, die unser Sport mit sich bringt, mit allen Menschen in seinem Umfeld teilt. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm stimmt in dem Fall vollkommen. Die Menschen, die nicht sehen, dass Kinder diesen Sport ebenso lieben und ausüben können und möchten, wie wir, sind blind oder möchten es einfach nicht sehen. Lasst die Kinder das machen, für was sie brennen. Bremst Sie nicht für persönliche Interessen, denn am Ende werden aus den kleinen Stars die „Helden unserer Zeit“!

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„Vier Minuten voller Chaos“ (1. Drittel) 

Es kann sicher keiner etwas dafür, dass die Autostadt vergleichsweise kleineres Interesse am Eishockey Sport zeigt und nebenan das attraktivste Damen – Fußballspiel lief, welches man sich nur ausdenken kann. Das auch noch die Sonne scheinen muss, während sich die Partie zwischen Wolfsburg und Potsdam mit dem Spiel gegen die Ice Tigers um die Zuschauer schlägt konnte nun wirklich keiner erwarten. Doch es kamen – wie es der Zufall will – all diese Tatsachen zusammen, die eine erschreckende Zuschauerzahl entstehen ließen: 2056. Zum Glück war nicht auch noch Curling.

Unbeeindruckt von Sebastian Furchner, der vor dem Spiel nicht rechtzeitig reagieren konnte, um das Bullykind aufzufangen (Edit: es gab keine Verletzungen) startete Nürnberg ins erste Drittel. Beide Mannschaften agierten auf Augenhöhe und kamen abwechselnd zu mehr oder weniger gefährlichen Möglichkeiten. Bis es zu vier Minuten voller Chaos kam. Brandon Segal und Dane Fox verwandelten die erste unübersichtliche Situation zur 1:0 Führung. Niklas Treutle hatte den Puck nur wenige Augenblicke später scheinbar sicher, die Schiedsrichter unterbrachen das Spiel aber nicht und eröffneten Foucalt die Möglichkeit, nachzustochern und auszugleichen. Direkt im Anschluss war es Felix Brückmann selbst, der sich den Puck stolpernd ins eigene Tor legte. Ab dem Zeitpunkt an war Nürnberg die bestimmende Mannschaft und kam dank Philippe Dupuis, Petr Pohl und Dane Fox zu überdurchschnittlich großen Chancen. Die wurden aber nicht genutzt, sodass es nach dem ersten Drittel bei der (für Wolfsburg glücklichen) 1:2 Führung von Rob Wilsons Mannschaft blieb.

Auffallend im ersten Drittel war die Unsicherheit der Mannschaft von Pavel Gross, die man in solch einer Form nicht kennt. Vor allem ab dem zweiten Treffer der Ice Tigers kam es zu übermäßig vielen unerlaubten Weit –  und Fehlpässen. Positiv aufgefallen ist erneut Philippe Dupuis, der momentan ohne Frage zu den Stärksten gehört.

„Fuck up!“ (2. Drittel) 

Den Schwung, den die Ice Tigers im ersten Drittel angesammelt hatten, setzten sie direkt im Mittelabschnitt in die zwei – Tore – Führung um. David Steckel bekam den Puck nach dem Fehlpass von Dixon auf die Kelle, kam frei vor Brückmann zum Rückhand – Schuss und verwandelte seine Chance eiskalt zum 1:3. Vorbei war das Spiel aber noch nicht. Das hätte man dem Tabellenführer zu dem Zeitpunkt allerdings sagen müssen. Wolfsburg kam aus dem Nichts ins Spiel zurück und kreierte unfassbar deutliche Torchancen. Glück für Nürnberg war nicht nur die miserable Chancen – Verwertung der Wolfsburger, sondern auch die Gutmütigkeit der beiden Hauptschiedsrichter, die mehrmals ein Auge zudrückten. So war es auch absolut berechtigt, dass Rob Wilson mit einer bitterbösen Mine die Trainerbank verließ und lautstark seinem Frust freien Lauf ließ: „Fuck up!“

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Treutle bleibt trotz starker Druckphase im zweiten Drittel standhaft! [Foto: Birgit Eiblmaier]
„Fuck up!“ – das denken sich bestimmt auch einige Fans der Grizzlys. Noch nie habe ich Pavel Gross und seine Mannschaft in einem so derart schlechten Zustand gesehen. Schwach, ohne Körperspiel und mit einer solchen Unkonzentriertheit waren die Grizzlys nicht ein Mal beim 5:1 im ersten Play Off Halbfinalspiel 2017 in Nürnberg aufgetreten. Hier Punkte liegen zu lassen, wäre ungeschickt gewesen.

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„Alles easy!“ (3. Drittel) 

Nachdem sich Wolfsburg im zweiten Drittel dem Anschlusstreffer angenähert hat, waren es im letzten Abschnitt wieder die Ice Tigers, die den Ton angaben und versuchten die Kontrolle zu übernehmen. Sämtliche Attacken der Mannschaft von Pavel Gross wurden durch die Abwehr oder spätestens durch, den erneut famosen, Niklas Treutle aufgehalten. Auch nachdem Felix Brückmann sein Gehäuse verlassen hatte, war es keine zwingende Druckphase, die mit dem Anschlusstreffer drohte. Im Gegenteil: Steven Reinprecht, der seit dem Fehlen seiner Kameraden immer unscheinbarer geworden ist,  nahm alles auf sich und schoss den Puck über die halbe Fläche zum 1:4 ins leere Tor.

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Alles Gut: Die Ice Tigers holen drei Punkte in Wolfsburg! (Foto: Birgit Eiblmaier)

Fazit

Es war ein Spiel , welches man so nicht erwartet hatte. Motivierte Nürnberger trafen auf orientierungslose und schwache Wolfsburger. Völlig zu Recht verteidigten die Ice Tigers die Tabellenführung. Den größten Anteil am Sieg haben die drei Stars in the Rink (präsentiert von der Emotions Akademie). Philippe Dupuis hätte sich mit Sicherheit ein Tor verdient. Seit vielen Spielen ist er der Macher des Spiels, kämpft und zeigt ohne zu Ermüden vollsten Einsatz. Ähnlich wie Dupuis agierte auch David Steckel, der sich mit dem dritten Tor belohnen durfte. Dupuis und Steckel haben nach dem Ausfall von Patrick Reimer eine wichtige Führungsrolle übernommen und führen diese auch gewissenhaft aus. Loben muss man – nicht nur für das Spiel am Sonntag – Niklas Treutle. Schon gegen Krefeld zeigte er starke Paraden und hielt die Mannschaft im Spiel. Die Leistung von Treutle liegt über den Erwartungen vieler Fans. Er hat sich den Platz im Tor redlich verdient.

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Das Interview mit Niklas Treutle ist auf der Facebook – Seite des Senders afkmax zu finden, sowie im Tagesprogramm (und in den Nachrichten von HitRadio N1) zu hören.

Und bis dahin: Nürnberg ist heiß auf Eis! 

@_oliverwinkler_

Aufruf zur medialen Brustkrebs – Bekämpfung! 

Eine fast schon unfassbare Zahl hat der vorherige Blog hingelegt, der mit einem rosa Intro auf Brustkrebs hat aufmerksam machen sollen. Der Brustkrebs Deutschland e.V. ist auf das Intro aufmerksam geworden und hat den Eintrag unter Medienauftritt angeheftet. An dieser Stelle möchte ich nochmal alle Leser, die diesen Eintrag lesen, auf die Seite www.brustkrebsdeutschland.de verweisen! 

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Beitragsbild: Birgit Eiblmaier 

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