„Schön, dass Du geboren bist!“

Es fällt uns schwer, ohne dich zu spielen. Jedes Spiel zu jeder Zeit, einfach alles zu geben. Wir denken so oft zurück an das was war, an jedem so gewonnen vergangenen Spiel. Wir stellen uns vor, dass du vor uns stehst, und jeden deiner Wege an unserer Seite gehst. Wir denken an so vieles, was dieses Jahr drin ist. Und du kannst der Mann sein, der den Pott nach Nürnberg bringt. Wir waren geboren um zu siegen, mit den Wundern jeder Zeit, dich niemals zu vergessen, bis in alle Ewigkeit. Wir waren geboren um zu kämpfen, für den einen Augenblick, bei dem jeder von uns spürte, wie geil diese Sportart ist.

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Es tut noch weh, Wolfsburg zu vergessen. Mit gutem Gefühl, etwas Neues zuzulassen. In drei Monaten, sind wir dann voll bereit, wie an jedem so geliebten Play Off Start. Es ist dein Wunsch, alle zu besiegen, ohne Reue nach vorn, in eine gold’ne Zukunft zu schauen. Wir sehen einen Sinn in deinem großen Ziel, denn du hast uns gezeigt, wie geil diese Sportart ist!

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Harte Arbeit und Recherche ohne Ende haben ergeben, dass Wolfsburg nicht besonders beliebt ist. Vor allem Anhänger der THOMAS SABO Ice Tigers sollen, so munkelt man in vertrauten Kreisen, verspüren leichten Unmut gegen die Mannschaft von Pavel Gross. Dabei handelt es sich aber nun wirklich um pure Gerüchte. Auch wenn das Team von Rob Wilson bereits zwei Mal im Halbfinale den Kürzeren ziehen musste und die Wolfsburger Mannen schneller fallen, als man es gewöhnt ist: Eins muss man der Autostadt lassen. Respekt und Anstand haben sie alle. So applaudierten alle 2300 Zuschauer dem Kapitän, Patrick Reimer, zum 800. Spiel in der Deutschen Eishockey Liga. Und nicht nur das: Als der Stadionsprecher seinen Namen vorliest, skandieren auch die heimischen Spieler seinen Nachnamen mit unerwartetem Elan und zeigten, was den Eishockeysport ausmacht. Endlich mal wieder ein schöner Moment, wenn es um Fans geht.

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Patrick Reimer hatte das Wochenende viel zu feiern: Am Freitagabend das 800. Spiel und am Sonntag seinen Geburtstag! [Foto: Birgit Eiblmaier]

Weniger schön war die Partie an sich: Die THOMAS SABO Ice Tigers kamen kaum ins Spiel und zogen vor allem beim Durchdringen in die offensive Zone nahezu immer den Kürzeren. Es war wieder der ganz normale, jahrelang bekannte Wolfsburger Wahnsinn, der auch den Headcoach hier und da mal zum explosiven Zeigen seiner Emotionen und Meinungen antrieb. Am Ende stand eine Null für den Sturm und eine drei für die Defensive. Ein Spiel zum Vergessen, viel mehr kann man damit nicht machen.

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Der Kader wird immer kleiner: Nachdem David Steckel nun für drei bis vier Wochen ausfällt, Steven Reinprecht weiterhin nicht fit ist und alle weiteren Spieler in verschiedensten Arten und Weisen angeschlagen sind, mussten die IceTigers am Sonntagnachmittag auch noch ohne Yasin Ehliz auflaufen. Leo Pföderl bildete mit Dane Fox und John Mitchell die erste Reihe, während Patrick Reimer mit Philippe Dupuis und Brandon Segal in der zweiten Formation zu finden war. Auch Nichlas Torp war erneut im Aufgebot und musste als Rechtsaussen – Stürmer agieren, obwohl er Verteidiger ist. Und die vierte Formation? Die gab es defacto nicht: Keine Abwehrspieler, kein Center: Nur Marco Pfleger und Patrick Buzas. In Köln stand das allerletzte Aufgebot, auf das Rob Wilson noch zurückgreifen konnte. Mehr Spieler, die fit sind, gibt es momentan einfach nicht.

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Weniger geht nicht: Die IceTigers mit Mindestbesetzung zu 3 Punkten! [Foto: Gesine Gentner]

Den Umständen entsprechend lieferte Nürnberg ein bombastisches Auswärtsspiel ab, indem sie hochkonzentriert und fokussiert spielten. Das diese Mannschaft nur 48 Stunden zuvor 3:0 in Wolfsburg verloren hat, war kaum zu glauben. Zwar nahmen die IceTigers satte zwölf Minuten lang Platz auf der Strafbank, überstanden aber alle Unterzahlsituation schadlos. Im Angriff zeigte sich der Verteidiger Taylor Aronson stark: Insgesamt sechs Schüsse feuerte er auf Justin Peters ab, der insgesamt 35 Mal eingreifen musste. Sein Gegenüber Niklas Treutle hingegen schnappte 41 Mal den Puck. Treutle musste am Ende nur gegen Frederik Eriksson und Felix Schütz den Kürzeren ziehen. Für die IceTigers trafen Oliver Mebus und Brandon Segal. Das Siegtor verwandelte Leo Pföderl.

Die finalen Minuten brachte die Mannschaft von Rob Wilson geschickt und clever über die Zeit: 2:3 hieß es am Ende. Besonders auffällig war auch die Härte, die wieder im Spiel war. Die Momente, in denen der Gegner in der Bande verschwindet, lassen in dieser Saison noch zu Wünschen übrig. Anders war das in Köln: Philippe Dupuis, Milan Jurcina und sogar Marius Möchel fuhren gute Checks und setzten damit immer wieder Zeichen. So kann es in Sachen Härte ruhig weitergehen.

Weiter geht es nächste Woche auch für Yasin Ehliz:

Rob Wilson: „Yasin hat nur eine Grippe, nichts schlimmes. Wir mussten ihn heute noch ein Mal schonen, weil er über Nacht nicht so fit geworden ist, wie wir uns das vorgestellt hatten. Das sollte aber kein Problem sein, nächste Woche wird er wieder ganz normal spielen.“

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„Stars in the rink“ gibt es diese Woche leider nicht: Alle Spieler, die noch irgendwie spielen können, stehen auf dem Eis und geben ihr Bestes. Mehr war aus den Spielen nicht rauszuholen und besonders wichtig war es im Endeffekt auch nicht. Wenn man Stars nennen müsste, dann sind das – knapp gefasst – Niklas Treutle und Andy JenikeMarcus Weber und Oliver Mebus.

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Die Mannschaft muss immer näher zusammenrücken. [Foto: Birgit Eiblmaier]

Tatsächlich hat die Mannschaft diese Woche ein bisschen frei (man mag es bei dem Spielplan kaum glauben), bevor es am Freitagabend zu den Straubing Tigers geht. Am Sonntagnachmittag ist Bremerhaven zu Gast in der Arena. Wenn es gelingt, einige Spieler auszukurieren und bereits angeschlagene Spieler fit zu halten, könnte ein Sechs – Punkte – Wochenende auf uns warten. Denn ein paar Schritte zurück macht die Mannschaft momentan natürlich schon, aber auch nur, um mit Anlauf zurückzukommen.

Und bis dahin: Nur noch 22! 

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Nächster Blog: Montag, 18.12.2017, nächstes Interview: Straubing Tigers versus THOMAS SABO Ice Tigers

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